Glanz & Gloria vom 23. September 2018
Cony Sutter zu Gast im «G&G»-Weekend

Anfang Jahr schockte die Krebsdiagnose von Cony Sutter die Schweiz. Im Juni darauf dann eine weitere Hiobs-Botschaft: Die Trennung des Comedy-Duos Sutter+Pfändler – nach fast 20 Jahren auf der Bühne. Jetzt kommt Cony Sutter zurück auf die Bühne – mit einem Solo-Programm. Ausserdem eröffnet er zusammen mit seiner Tochter Patricia eine Lounge-Bar in Schmerikon SG.

Nicole Berchtold spricht mit dem 58-Jährigen über eine der schwierigsten Zeiten in seinem Leben, über seine Gesundheit, seine wiedergefundene Lebensfreude und sein Comeback auf der Bühne.

 

Beim Lachfestival in Schmerikon brachten vier Komiker die Zuschauer zum Lachen.

Neben Cony Sutter, Fredy Schär sowie Kliby und Caroline trat auch ein Newcomer auf. Silvio Berlusconi konnte nicht kommen.

Nein, er sei nicht freiwillig Komiker geworden, stellte Cony Sutter am Lachfestival am Mittwoch in Schmerikon als erstes klar. Er wolle damit eine Frage beantworten, die immer wieder an ihn herangetragen werde. Viel lieber wäre er Schauspieler geworden, so Sutter. Dieser Kindheitstraum blieb aber ein Kindheitstraum. Dennoch war Sutter am Lachfestival viel Begeisterung und Talent fürs Schauspielen anzumerken.

» ganzer Bericht lesen

 

 

Grosses Lachfestival auf der Seehofbühne

Pointen im Sekundentakt verspricht der Comedy-Mix am 19. September im Seehofsaal in Schmerikon. Neben dem Einheimischen Cony Sutter werden Kliby & Caroline, Fredy Schär sowie ein Surprise Comedy-Gast für beste Unterhaltung sorgen.

«Auf der Bühne bin ich zu Hause, daran ändert sich auch nach der Auflösung des ComedyDuos Sutter & Pfändler nichts», gibt Cony Sutter zu verstehen. Er möchte weiterhin das tun, was ihm liegt: die Menschen mit seinem lockeren Mundwerk zum Lachen bringen.

Dass Cony Sutter auch als Solist zunächst vor heimischem Publikum und auf der danach folgenden Schweizer Tournee aus dem Vollen schöpft, versteht sich von selbst. «Es wird eine Mixtur aus ehemaligen Bestof Szenen, aktuellen Gags und zum ersten Mal solo, bedeutet eine Weltpremière in Schmerikon», verspricht er augenzwinkernd.

Artikel lesen

 

OberseeNachrichten: Geniale Unterhaltung auf dem Ricken

 

Talk mit ernstem Hintergrund vor malerischer Kulisse

Cony Sutter ist erster Gast in der heurigen Sommer-Talk-Serie von «Tele Züri». Das Privatfernsehen hat den Schmerkner für die gestrige Sendung in seinem Heimatdorf besucht. Der Komiker spricht darüber, wie er mit seiner Krebsdiagnose umgeht (die «Südostschweiz» berichtete)

«Foto des Tages» aus der «Südostschweiz»

 

TeleZüri Sommertalk vom 16. Juli 2018
Moderation: Patricia Zuber

20 Jahre lang bringt Cony Sutter als Teil von „Sutter+Pfändler“ die Menschen zum Lachen. Doch dann zwingt die Schockdiagnose Lungenkrebs den Komiker zum Umdenken. Schweren Herzen trennt er sich von seinem Bühnenpartner um sich voll und ganz auf seine Genesung zu konzentrieren. Im „SommerTalk“ erzählt Cony Sutter, wie er mit seiner Krankheit umgeht und wie es für ihn beruflich und privat weitergeht.

 

 

Schluss mit lustig: Komiker trennen sich

In den vergangenen Monaten war viel über Cony Sutter zu lesen. Der Komiker vom Comedyduo Sutter & Pfändler war an Krebs erkrankt. Heute geht es ihm gesundheitlich wieder gut.

» Artikel lesen

» Interview lesen

 

Glanz & Gloria vom 25.6.2018

Liebe Freunde und Fans herzlichen Dank!

Ich habe mich über all die vielen aufmunternden Messages während meiner schwierigen Zeit sehr gefreut. Eure lieben Worte haben mir sehr geholfen. Meine Krankheit ist unter Kontrolle und es geht mir gut. Es gab Meldungen, dass ich nicht mehr auftrete. Diese Meldungen sind falsch!

Gruess  Cony

Schweizer Illustrierte Ausgabe vom 22. Juni 2018

Die Krebsdiagnose des Erfolgskomikers schockte die Schweiz. Jetzt spricht CONY SUTTER zum ersten Mal über die schwerste Zeit seines Lebens, über die Auflösung von Sutter & Pfändler und seine Pläne für die Zukunft.

Schmerikon am oberen Zürichsee. Sommeridylle pur. Cony Sutter, 59, geniesst mit Tochter Patricia, 32, und seiner Enkelin Kleio, 3, den wilden Garten unweit seiner Wohnung. Die Kleine hat nur Augen für ihren Grossvater. Dieser platzt fast vor Stolz: «Die Familie ist das Wichtigste im Leben – besonders, wenn es einem schlecht geht.» Sutter sieht blendend aus: brauner Teint, strahlendes Lachen, schalkhaftes Blitzen in den Augen. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Mann auf die härteste Zeit seines Lebens zurückblickt.

Interview

mit CONY SUTTER – Comedian & Prix Walo-Gewinner

Comedyduo ‘Sutter & Pfändler’ – Fertig mit lustig
Cony Sutter – Neustart

In den vergangenen Monaten war viel über Sie zu lesen. Sie haben Krebs. Wie geht es Ihnen heute gesundheitlich?

Cony Sutter: Ich hatte zu kämpfen, aber in der Zwischenzeit geht es mir wieder gut. Ich machte schwierige Zeiten durch. Aber vieles zu meinem Gesundheitszustand wurde übertrieben und zu dramatisch dargestellt. Ich bin in guten Händen und alles ist unter Kontrolle. Vor allem blicke ich mit Optimismus nach vorne.

 

Wie haben Sie die schwierige Zeit gemeistert?

Cony Sutter:  Ich habe das Glück, auf ein grossartiges Umfeld zählen zu können. Meine Freundin, die Familie und die Freunde waren eine grosse Hilfe für mich. Wunderschön war auch die Unterstützung der Fans. Ich möchte mich für all die aufmunternden und lieben Worte ganz herzlich bedanken. Es tut ungemein gut, so viele Sympathien und eine derart grosse Solidarität zu spüren.

 

Wie geht es mit «Sutter&Pfändler» weiter?

Cony Sutter: Ich hatte immer das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Aber plötzlich war nichts mehr wie vorher und die Krankheit bestimmte mein Leben. Das zwang mich, meine ganze Situation zu überdenken. Die Prioritäten haben sich verschoben. Einiges hat sich relativiert. Für mich gilt ab sofort: «Gesundheit first». Ich gehe jetzt alles ruhiger und stressfreier an. Darum habe ich mich schweren Herzens entschlossen, mit «Sutter&Pfändler» aufzuhören. Nach fast 20-jähriger erfolgreicher und intensiver Zusammenarbeit schmerzt das natürlich, aber ich gehe ja nicht in Pension. Und was ganz besonders wichtig ist: Peter und ich trennen uns nicht im Streit.

 

Wie sehen denn Ihre Pläne aus?

Cony Sutter:  Ich mache nur noch was mir Spass macht. Ich jäte im Schrebergarten, begehe den Jakobsweg, finde die innere Mitte mit Xi-Gong (lacht).

 

Im Ernst?

Nein natürlich nicht. Mit Blick auf meine Gesundheit, bestimme ich das Tempo nun selber und trete solo mit meiner Spezialität, der «Stand up Comedy» auf. Ausserdem moderiere ich weiterhin an Privat-und Firmenevents. Die Bühne ist und bleibt meine grosse Liebe. Und diese Liebe werde ich nicht aufgeben. Sie gibt mir Kraft und Energie für neue Taten.

Vielen Dank für dieses interessante Gespräch!