Schweizer Illustrierte Ausgabe vom 22. Juni 2018

Die Krebsdiagnose des Erfolgskomikers schockte die Schweiz. Jetzt spricht CONY SUTTER zum ersten Mal über die schwerste Zeit seines Lebens, über die Auflösung von Sutter & Pfändler und seine Pläne für die Zukunft.

Schmerikon am oberen Zürichsee. Sommeridylle pur. Cony Sutter, 59, geniesst mit Tochter Patricia, 32, und seiner Enkelin Kleio, 3, den wilden Garten unweit seiner Wohnung. Die Kleine hat nur Augen für ihren Grossvater. Dieser platzt fast vor Stolz: «Die Familie ist das Wichtigste im Leben – besonders, wenn es einem schlecht geht.» Sutter sieht blendend aus: brauner Teint, strahlendes Lachen, schalkhaftes Blitzen in den Augen. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Mann auf die härteste Zeit seines Lebens zurückblickt.